Führungskräfte können sich nicht mehr auf reines Fachwissen und die klassischen Kompetenzen wie Überzeugungsfähigkeit oder Ziel- und Ergebnisorientierung verlassen. In der VUCA-Welt brauchen sie ein agiles Mindset, eine Haltung und Einstellung, mit sie beweglich auf die Unwägbarkeiten der Arbeitswelt reagieren und sich anpassen können.
Es gilt, Herausforderungen als Chancen anzusehen (auch wenn dieser Satz schon ziemlich abgegriffen ist) und mutig in Angriff zu nehmen. Scheitern und Fehler sind Gelegenheiten, dazuzulernen. Zudem ist es wichtig, eine positive Fehlerkultur zu etablieren, in der Fehler als Teil des Entwicklungsprozesses angesehen und Lehren daraus gezogen werden. Neugierde und Experimentierfreudigkeit der Mitarbeitenden sollen gefördert werden. Alte Strategien und Modelle müssen hinterfragt und angepasst werden.
Frühere Erfahrungen, Glaubenssätze und Paradigmen dürfen auf den Prüfstand. „Best Practice“ war gestern, heute ist „Best Thinking“ angesagt, um Veränderungen aktiv zu gestalten.